Veräußerung und Manifestation

"Es ist gut zu wissen, dass wir mit jedem nicht angenommenen Teil in uns,

Manifestation erschaffen, also unsere Wirklichkeit.

Diese Manifestation ist dann ein Ausdruck unseres zurückgedrängten Teils,

an den wir meist anecken."

Das Veräußern

Jegliche Veräußerung schafft das Gefühl von Trennung, und wie merke ich, dass ich mich veräußert habe?

Veräußerung kann auch als der Vorgang von Projektion bezeichnet werden. Etwas, was ich nicht in mir halte, weil es mir vielleicht gar nicht bewusst ist, oder es zu schmerzhaft scheint, verlagere ich nach Außen und kann es dann dort sehen. Oft erscheint das dann als Ärgernis, bedrohlich oder beunruhigend, und es erscheint als etwas, was nicht zu mir gehört, was ich auch nicht bei mir haben möchte, womit ich mich nicht identifizieren möchte. Und genau das ist ein Hinweis auf ein Teil in mir, der noch mit Unwissenheit überschattet ist.
Es entsteht ein Getrenntheitsgefühl und gleichzeitig Anhaftung. Und auch diese Anhaftung kann man positiv sehen, da sie mich mit meiner Aufmerksamkeit an das Thema bindet und zur Auflösung und Klärung beiträgt.
Wir können gerade diese Momente als unsere Schöpfung begreifen und sie untersuchen. Das Getrenntheitsgefühl, was aufgrund dieser Spaltung entsteht ist ein segensreicher Hinweis auf etwas, was ich noch nicht über mich weiß, was aber große Schöpfungskraft hat und mich durch diese Spiegelung aufmerksam macht auf diese Teile. Das ist eine frohe Botschaft, denn somit liegt die Schöpfung meines Leben in meiner Verantwortung und in meiner Hand.