Der Glaube erschafft das Geglaubte

Wir erschaffen alles in jedem Moment neu. 

Jedoch kommt uns das gewöhnlich nicht so vor. Wir denken eher, dass wir die Welt so vorfinden, wie sie jetzt ist.

 Wir erschaffen immer das, was wir glauben, was wir wissen, was wir gelernt haben und was wir wünschen. Und da wir an die Vergangenheit, an die Gegenwart, die Zukunft glauben, weil es durch unsere Erziehung und Kultur tief in uns eingeprägt ist, erschaffen wir die Erfahrung von Kontinuität. Die Erfahrung dieser Kontinuität festig wiederum unseren Glauben, die Welt sei auch ohne uns da. Und damit geben wir all unsere Schöpferkraft ab. 

Je mehr wir glauben, wir können nichts tun, desto mehr bringen wir uns in die Lage, tatsächlich nichts zu bewirken. Je mehr wir glauben, wir haben nichts mit der Erschaffung unserer Erfahrungen zu tun, desto ausgelieferter werden wir uns fühlen.

 

Wir erschaffen in jedem Jetzt alles, was in uns als Information gespeichert ist. Wir sind bewusst und unbewusst mit diesen Informationen identifiziert und erschaffen dementsprechend unsere Erfahrungen.

 

Die Welt löst sich immer an den Punkten auf, wo wir ganz still sind, ohne jegliche Identifikation. Je mehr wir unsere Identifikation mit all den Informationen in uns lösen, desto mehr hören wir auf eine Ursache zu sein. 

 

Dann sind wir frei zu erschaffen, was wir wünschen, ohne Erwartung an die Erfüllung.